Der deutsche Markt für Notebooks und Desktop-PCs tief in der Krise

2013-08-22  |  Tablet pc News

Der deutsche Markt für PCs ist im dritten Quartal des Jahres 2012 um 19 Prozent eingebrochen, melden die Marktforscher von Gartner. Besonders hart erwischt hat es Asus, das 37 Prozent weniger Rechner verkaufte. Das Warten auf Windows 8 war nur einer der Gründe dafür.

Die Marktforscher von Gartner haben für den deutschen und europäischen PC-Markt ein düsteres Bild gezeichnet. Laut deren jüngster Marktuntersuchung fiel der Absatz von PCs in Deutschland im zweiten Quartal um 18,7 Prozent auf 2,1 Millionen Geräte. Am härtesten hat es Acer erwischt, deren Absatz von 372.000 auf 206.000 zurückging – immerhin ein Minus von 44,6 Prozent. Auch bei HP (-19,2 Prozent), Asus (-18,1 Prozent) und bei den "Sonstigen" ging es laut Gartner bergab (-20,2 Prozent). Leicht verbessern konnten sich nur Dell (+4,1 Prozent) und Lenovo (+0,9 Prozent). Lenovo ist in Deutschland mit einem Anteil von 17,2 Prozent Marktführer, gefolgt von HP (13,0 Prozent) und Acer (9,9 Prozent).

Laut Gartner-Analystin Meike Escherich gab es vor allem einen deutlichen Schwund bei den mobilen PC-Systemen, deren Absatz um 24,5 Prozent zurückging. Nur in der Gruppe der All-in-One PCs hätte es einen Lichtblick gegeben. Hier stieg der Absatz um 29 Prozent.

In Deutschland wurden im dritten Quartal 2012 rund 600.000 weniger PCs verkauft als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus nun veröffentlichten Zahlen von Gartner hervor. Damit ist der deutsche Markt für Notebooks und Desktop-PCs um 19 Prozent geschrumpft; in Westeuropa insgesamt waren es nur 15,4 Prozent. Die von Gartner sogenannten "Media Tablets" sind bei den Erhebungen nicht berücksichtigt.

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