Gut ausgestattetes 5-Zoll-Smartphone für 140 Euro

2014-11-22  |  News

Günstiger Preis ohne gravierende Nachteile: Huawei bringt das Smartphone Honor 3C auf den Markt. Es ist ab Montag zu haben und bietet für 140 Euro eine sehr gute Ausstattung.

Hochauflösende Frontkamera, vergleichsweise großer Arbeitsspeicher und ein günstiger Preis, ohne empfindliche Abstriche bei der Ausstattung - das zeichnet das Honor 3C von Huawei aus. Mit dem Honor 6 hatte der Smartphone-Hersteller erst vor einem Monat eine neue Marke gestartet und will sie mit dem neuen Modell nun weiter etablieren. Die Geräte zeichnen sich bisher durch einen günstigen Preis und eine gute Ausstattung aus.

 Wie das Honor 6 hat auch das Honor 3C einen 5 Zoll großen Touchscreen. Allerdings ist aus Kostengründen kein Full-HD-Display eingebaut. Das Honor-3C-Display hat eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln, für diese Displaygröße ist das ein akzeptabler Wert. Das Display soll mit einer speziellen Beschichtung versehen sein, damit Fingerabdrücke nicht so leicht zurückbleiben.
2 GByte Arbeitsspeicher

Huawei hat sich beim Honor 3C für Mediateks Quad-Core-Prozessor MT6582 entschieden, der mit einer Taktrate von 1,3 GHz läuft. Der Prozessor sollte für Alltagsaufgaben ausreichen. In dieser Preisklasse durchaus ungewöhnlich sind die 2 GByte Arbeitsspeicher, der Flash-Speicher fällt mit 8 GByte knapp aus, ist bei dem günstigen Preis aber hinnehmbar. Davon stehen dem Nutzer 6 GByte zur Verfügung. Das Smartphone hat zudem einen Steckplatz mit Micro-SD-Karten mit bis zu 32 GByte. Aller Voraussicht nach wird App2SD unterstützt, um Apps auf die Speicherkarte auslagern zu können.

Auf der Displayseite hat das Smartphone eine 5-Megapixel-Kamera, so dass gute Selbstaufnahmen gelingen sollten. Auf der Rückseite gibt es dann eine 8-Megapixel-Kamera mit Kameralicht. Das Honor 3C erscheint noch mit Android 4.2 alias Jelly Bean, darauf läuft Huaweis Bedienoberfläche Emotion UI 2.0. Der Hersteller machte keine Angaben dazu, ob es ein Update auf Android 4.4 oder 5.0 geben wird.
Mobilfunktechnik mit Einschränkung

Die gravierendsten Einschränkungen gibt es für Käufer bei der Mobilfunktechnik. Das Honor 3C erlaubt mit Dual-SIM-Technik den Einsatz von zwei SIM-Karten. Aber es werden im UMTS-Modus nur die beiden Frequenzen 900 sowie 2.100 MHz unterstützt und auch nur Tri-Band-GSM (900, 1.800 und 1.900 MHz). Üblicherweise bieten UMTS-Smartphones heutzutage Quad-Band-GSM.

Zudem gibt es Dual-Band-WLAN nach 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0 und einen GPS-Empfänger. Das Smartphone ist 139,5 x 71,4 x 9,2 mm groß und wiegt 140 Gramm. Es hat einen Lithium-Polymer-Akku mit 2.300 mAh. Nach Aussage des Herstellers soll das Smartphone damit selbst bei intensiver Nutzung 24 Stunden ohne Aufladen genutzt werden können. Beim Honor 6 lautete das Versprechen ähnlich, konnte aber nicht eingelöst werden.
Dual SIM halbiert die Akkulaufzeit

Im Bereitschaftsmodus wird eine Akkulaufzeit von rund 12 Tagen versprochen. Das gilt aber nur, wenn lediglich eine SIM-Karte verwendet wird. Bei Nutzung von zwei SIM-Karten halbiert sich die Bereitschaftszeit auf 6 Tage. Huawei machte keine Angaben dazu, ob sich die Akkulaufzeit auch dementsprechend verringert, wenn das Smartphone nicht nur herumliegt.

Huawei wollte das Honor 3C eigentlich schon Mitte November 2014 auf den Markt bringen, jetzt ist es etwas später geworden. Ab dem 24. November 2014 soll es für 140 Euro zu haben sein. Smartphones mit einer vergleichbaren Ausstattung kosten bei anderen Herstellern locker 50 Euro mehr. Derzeit kann das Honor 3C unter anderem bei Cyberport vorbestellt werden. Auch direkt bei Amazon soll es in Kürze gelistet werden, teilte der Hersteller Golem.de auf Nachfrage mit. Bisher ist es nur im Marketplace-Bereich bei Amazon zu haben.

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