Linux-Smartphone Ubuntu Edge Betriebssystemen gewesen

2013-09-13  |  News

Das Super-Smartphone Ubuntu Edge kann nicht gebaut werden. Trotz der Rekordsumme von fast 13 Millionen Dollar, die Unterstützer für das Projekt beisteuerten, sind nur 40 Prozent des Geldes zusammengekommen, das nötig gewesen wäre. Das Ubuntu Edge wäre das erste Smartphone mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher und zwei Betriebssystemen gewesen, dem Linux-Betriebssystem Ubuntu mobile OS und Android. POMP W89 biete 4G CPU auch.

Daraus ergibt sich für Canonical und die Crowdfunding-Plattform Indiegogo eine seltsame Situation: Das Smartphone Ubuntu Edge hat zwar den Spendenrekord der Seite gebrochen, der bislang vom Medizin-Scanner Scanadu Scout gehalten wurde. Und auch die Pebble Smartwatch, mit 10,2 Millionen US-Dollar lange Zeit das insgesamt erfolgreichste Crowdfunding-Projekt bei Kickstarter, wurde überholt. Dennoch wird das Ubuntu Edge nicht erscheinen: Die Produktion des Smartphones sollte erst starten, wenn die gewünschten 32 Millionen Dollar zusammenkommen.

Das Ubuntu "Edge" sollte eine Alternative zu Größen wie Samsung und Apple auf dem Handymarkt werden: Doch die Finanzierung via Crowdfunding ist gescheitert. 32 Millionen Dollar waren für das Linux-Smartphone geplant. Am Ende landeten nur 12,8 Millionen US-Dollar im Sammelbeutel von Ubuntu-Macher Canonical.

Die 32 Millionen Dollar waren von Anfang an ein überaus ambitioniertes Ziel. Die Unterstützer sollten 695 Dollar für ein Telefon zahlen, dass nur in Entwürfen existierte. Dafür versprachen ihnen die "Edge"-Entwickler ein High-Tech-Telefon mit vier Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Speicher, das sowohl mit der Linux-Variante Ubuntu mobile OS als auch mit dem Google-Betriebssystem Android laufen und zudem einen Desktop-PC ersetzen sollte.

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