Sony Xperia Z3 vs. Sony Xperia Z2

2014-12-08  |  News

Nur ein halbes Jahr nach dem Sony Xperia Z2 als Flaggschiff des ersten Halbjahres 2014, stellte Sony mit dem Sony Xperia Z3 bereits den Nachfolger vor. Aber kann man in dieser kurzen Zeit wirklich ein echtes Upgrade zum Vorgänger erschaffen? Wir haben uns die Sache bzw. die beiden Android Smartphones mal etwas genauer angeschaut und miteinander verglichen.

Viele meinen ja, das ein solch kurzer Release-Zyklus für ein Unternehmen eher zur Last werden könnte, da man einerseits nur geringe Upgrades gegenüber dem Vorgänger vornehmen kann und andererseits seine Kunden vergrault. Beides ist in der Tat nicht von der Hand zu weisen und das zeigt Sony leider in gewisser Weise bei den aktuell beiden Top-Modellen namens Sony Xperia Z3 (zum Test) und dessen Vorgänger Sony Xperia Z2 (zum Test). Gerade auf dem Datenblatt hat sich eher wenig getan und dennoch gibt es sie: Die Unterschiede.

Wie man anhand der Tabelle schon sieht, hat sich technisch wirklich kaum etwas getan zwischen dem Sony Xperia Z2 und dem Sony Xperia Z3, sieht man mal von den handlicheren Ausmaßen des neueren Modells ab. Selbst das Design hat sich überwiegend gehalten, aber bei den Details hat Sony dennoch einen Schritt nach vorne gemacht. Waren die Seiten des jeweiligen Sony-Flaggschiffs bis einschließlich dem Sony Xperia Z2 noch abgeschliffen, so ist der Rahmen des Sony Xperia Z3 durchgängig mattiert und nicht abgeschliffen. Das wird vor allem bei dem Blick beider Geräte übereinander sehr deutlich.

Aber auch bei den Tasten gibt es ein paar kleinere Änderungen. Zum einen ist die Lautstärke-Wippe länger bei dem Sony Xperia Z3 und zum anderen auch nicht mehr so stark durchgebogen. Dadurch sollte es etwas einfacher werden die Lautstärke auch blind ändern zu können. Die zweite große Neuerung betrifft die Power-Taste, denn nur diese ist noch aus Aluminium gefertigt und sitzt nicht mehr in einem Aluminium-Sockel. Dadurch ist die Taste selbst auch größer, wodurch sie sich ebenfalls besser drücken lässt als die Power-Taste des Sony Xperia Z2.

Interessant ist zudem: Die Schutzklappen für die SIM-/MicroSD-Slots und dem MicroUSB sind nun sichtlich rund geformt bei dem Sony Xperia Z3, während der Vorgänger noch ein etwas eckigeres Design in diesem Bereich hatte. Außerdem hat Sony den Mechanismus an sich optimiert, sodass die Klappen gefühlt sicherer an Ort und Stelle sitzen. Ist aber auch nötig bei einer IP-Zertifizierung nach den Standards IP65 und IP68. Der Vorgänger besaß “nur” IP55 und IP58. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass das Sony Xperia Z3 nun wirklich komplett Staubdicht ist und nicht nur gegen eine “schädigende Menge an Staub”.

Übrigens ist der Akku zwar nominell kleiner im Sony Xperia Z3, aber dafür hält dieser deutlich länger durch und macht das aktuelle Top-Modell der Japaner inklusive dem kleinen Bruder Sony Xperia Z3 Compact (zum Test) zu den ausdauerndsten Android-Smartphones in ihren Größenklassen. Interessant ist zudem, dass nicht einmal in der Software größere Unterschiede festzumachen sind. Beide Smartphones laufen mittlerweile mit Android 4.4.4 KitKat, welches zuletzt für das Sony Xperia Z2 ausgeliefert wurde. Dieses beinhaltet sogar die neue DSEE HX Audio-Technologie des Sony Xperia Z3, womit auch weniger hochwertige Musik virtuell aufbereitet wird.

Trotzdem lohnt sich dieses Mal ein Wechsel weitaus weniger für Besitzer eines Sony Xperia Z2. Wer auf das Facelift verzichten kann, die optisch hervorgehobenen Stereo-Lautsprecher und auf eine gefühlt ewige Akku-Ausdauer, der ist mit dem preislich sehr attraktiven Sony Xperia Z2 für eine UVP von lediglich 444 Euro nach wie vor bestens bedient. Zumal beide Geräte Android 5.0 Lollipop erhalten werden, sowie die gesamte Sony Xperia Z Familie bis einschließlich dem ersten Sony Xperia Z.

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